Der Mops-Pekingesen-Rassehunde-Verband e.V. ist seit dem 1.01.2002 tätig.
Kurz nennen wir uns MPRV e.V.

Wir haben uns lange gefragt, ob es nötig ist, einen neuen Verband in Deutschland zu gründen, und merkten im Laufe unserer züchterischen Tätigkeit, dass es viel zu wenige Vereine gibt, die sich speziell mit nur ein oder zwei Hunderassen beschäftigen.

Die Ursache, weshalb wir diesen Verein gründeten, waren die bestehenden Rassestandards bei den Möpsen sowie den Pekingesen. Diese wurden von Menschen den jeweiligen Hunderassen und deren Züchtern aufoktroyiert! Leidet ein Hund unter diesem üblen und unsinnigen Standard, haben die Kritiker, die unsere Hunde als Qualzuchten bezeichnen, natürlich Recht!!

Wir fordern deshalb alle Züchter auf, auf solche Zuchten in Zukunft zu verzichten. Der Mops und ebenso der Pekingese haben ein Anrecht darauf, frei und ungehindert atmen zu können. Wenn also in Zukunft nach Erreichen unseres Zuchtziels der Nasenrücken unserer Rassen deutlicher länger hervorsteht, dann ist das kein Mangel, sondern eine von uns gewünschte Verbesserung der beiden Rassen. Allen Richtern, denen das nicht behagt, empfehlen wir das mehrtägige Tragen einer Wäscheklammer über ihrer eigenen Nase, um sich mit den bisherigen Atemproblemen der beiden Rassen vertrauter zu machen. Danach werden wir in unserem Bestreben hoffentlich unterstützt.

Vor dem so genannten Rassestandard steht immer und einzig und allein die Gesundheit und das "Sich Wohlfühlen" der von uns gezüchteten Hunde.

"Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen!"
(Georg Bernard Shaw, 1856-1950; ir. Schriftsteller)

  Diese beiden Bilder zeigen einen Mopswelpen und einen Pekingesen aus den fünfziger Jahren.
 

Eine alte Postkarten und eine alte Geburtstagskarte mit Pekingesen-Motiv.  
 

Erklärung:

Falls wir im Sinne der Hundevermittlung eine Grafik (oder Text) verwendet haben und somit das Copyright verletzen, bitten wir um eine Mail an den Webmaster, der Grafik oder Text umgehend entfernt.

 

 

Qualzucht? Nein danke!

Das Schlagwort in den letzten Jahren in Bezug auf die Hundezucht ist "Qualzucht". Ein Wort, dass in der Kynologie (der Lehre vom Hund) verschwinden muss! Ursache der sog. Qualzuchten sind die Rassestandards der Hunde. Auch unseren Möpsen und Pekingesen wird der vorgeschriebene Standard nicht gerecht. Denken wir z.B. an die Nasenfalte, die beiden Rassen zu eigen ist. Uns sind Hunde vorgestellt worden, bei denen gerade diese Falte so stark ausgebildet war, dass die armen Tiere kaum vernünftig atmen konnten und Augenverletzungen vorprogrammiert schienen. Oft kommen zu kleine, zu enge Nasenlöcher als Nebenerscheinung hinzu.

Es gibt nur einen Grund, weshalb die Schnauzpartie der Pekingesen nicht länger nach vorne gezüchtet wird: Den geltenden Rassestandard.

Wir betonen noch einmal, das der Standard eine willkürliche Erfindung des Menschen ist und den Hunden, bzw. deren Züchtern aufoktroyiert wurde und wird!

Wenn ein Hund unter diesem üblen und unsinnigen Standard zu leiden hat, haben die Kritiker, die unsere Hunde als Qualzuchten bezeichnen, NICHT unrecht!!

Wir fordern deshalb alle Züchter auf, auf solche Zuchten in Zukunft zu verzichten. Der Mops und ebenso der Pekingese haben ein Anrecht darauf, frei und ungehindert atmen zu können. Wenn also in Zukunft nach Erreichen unseres Zuchtziels der Nasenrücken unserer Rassen deutlicher länger hervorsteht, dann ist das kein Mangel, sondern eine von uns gewünschte Verbesserung der beiden Rassen.

Allen Richtern, denen das nicht behagt, empfehlen wir das mehrtägige tragen einer Wäscheklammer über ihrer eignen Nase, um sich mit den bisherigen Atemproblemen der beiden Rassen vertrauter zu machen. Danach werden wir in unserem Bestreben hoffentlich unterstützt. Vor dem so genannten Rassestandard steht immer und einzig und allein die Gesundheit und das "Sich Wohlfühlen" der von uns gezüchteten Hunde.

Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass unsere Rassen immer kleinwüchsiger werden. Wir brauchen Pekingesen und Möpse, die ihre Welpen normal austragen und gebären können. Kaiserschnitte müssen die Ausnahme sein! Eine normal gebaute Hündin kann problemlos ihre Jungen gebären und ist anschließend eine liebevolle, fürsorgliche Mutter. Ihr kann auch der unerfahrene Mensch ansehen, mit welcher Freude und Hingabe "Mama Mops und Mama Pekingese" ihre Welpen aufziehen. Nicht nur, dass hier schon die so wichtige Welpenprägung einsetzt, nein, auch das Überleben unserer Rassen ist gesichert.
Solche Zuchtziele setzen wir uns im M.P.R.V. e.V.

Hier ist erkennbar, wie weit der Oberkiefer zurückgezüchtet wurde und wie eng der gesamte Mund- und Rachenraum eines derartig qualgezüchteten Hundes geworden ist.

 

 

Schädel eines Pekingesen

 

Schädel eines Kleinpudels

Die Aufgabe des MPRV e.V. besteht darin, einen solchen Oberkiefer wieder nach vorne zu züchten und dem Pekingesen, wie auch dem Mops, eine normale Atmung und Futteraufnahme zu ermöglichen. Die Re-Züchtung beim Mops ist bereits durchgehend erfolgt. Unsere Züchter der Pekingesen, können zur Zeit, trotz des überaus geringen Bestandes dieser Rasse, bereits erste Erfolge melden.

Mitte 2003:

Der Bundesrat hat die Bundesregierung in einer Entschließung aufgefordert, von einer im Tierschutzgesetz enthaltenen Verordnungsermächtigung Gebrauch zu machen und das so genannte Qualzuchtverbot zu präzisieren. Der Bundesrat hat festgestellt, dass die bisherigen Formulierungen im Tierschutzgesetz nicht zu einer konsequenten Umsetzung des Verbotes führen, so dass auch weiterhin Nachkommen von Tieren mit genetischen Defekten zum Teil erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt werden.

Quelle: Der Bundesrat

Unser Zuchtziel:

Diese Bilder zeigen einen Mops und einen Pekingesen aus dem 19. Jahrhundert

 


 

Wissenswertes

Auf der Kopfleiste dieser Seite finden Sie die Links zu folgenden Themen:

Abhandlung von Gert Haucke über die Züchtung von Möpsen.
Abhandlung von Prof. Dr. B. Spiess über das Ziel des MPRV e.V.
Kommentar von Dr. Hellmuth Wachtel über die Überzüchtung.